Deutsche Bank JP Morgan im Visier
Frankfurt am Main - Nach Informationen der "Wirtschaftswoche" beabsichtigt die Deutsche Bank, die amerikanische Bank JP Morgan zu kaufen. Da der Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer den Kauf von JP Morgan mit eigenen Aktien bezahlen wolle, strebe er derzeit massiv eine Notierung an der New Yorker Börse an.
Die Deutsche Bank steht nach Angaben des Magazins unter Handlungsdruck, weil die Schweizer Konkurrenten USB und Crédit Suisse mit einer Übernahme der US-Broker Paine Webber und DLJ ihre US-Präsenz stark ausgebaut haben.
Mit einer Marktkapitalisierung von 25 Milliarden Dollar sei JP Morgan für die Deutsche Bank "bezahlbar".
Mit einer Übernahme von JP Morgan sichere sich die Deutsche Bank einen der vorderen Platz in der Liga der global agierenden Investmentbanken: Im ersten Quartal 2000 habe JP Morgan mit einem Transaktionsvolumen von 98 Milliarden Dollar bereits den fünften Platz im weltweiten Geschäft mit Mergers & Acquisitions.