Deutsche Bank: Mitarbeiter veruntreute Millionen - DER SPIEGEL
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Deutsche Bank Mitarbeiter veruntreute Millionen

Ein Mitarbeiter der Deutschen Bank in New York hat jahrelang Kundengelder in Millionenhöhe veruntreut. Ein Großteil der Gelder stammt vermutlich aus dem Vermögen der Thyssen-Familie.
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New York - Ein Sprecher der Bank bestätigte am Mittwoch entsprechende Medienberichte. Wie das "Wall Street Journal" meldete, wurden rund 90 Privatkunden um insgesamt 8,5 Millionen Dollar (rund 18,68 Millionen Mark) ärmer. Der Schaden wurde bei einer internen Kontrolle im vergangenen Jahr entdeckt.

Der frühere Mitarbeiter, der 34-jährige Eduardo Del Rio, hatte elf Jahre lang vermögende Privatkunden betreut. Im März sei er von einem US-Gericht wegen Veruntreuung zu einer Haftstrafe von 46 Monaten verurteilt worden. Die Kunden wurden entschädigt.

"Wir können uns zugute halten, dass wir es selbst aufgedeckt haben. Die Kontrollen sind verschärft worden, und wir können den Kunden versichern, dass so etwas nicht noch mal passieren kann", sagte der Sprecher.

Die Diebstähle seien wegen mangelnder Kontrolle erstaunlich einfach möglich gewesen, zitierte die Zeitung den Anwalt Del Rios. Derzeit verkaufe die Bank Vermögensgegenstände, die Del Rio mit dem Geld erworben habe - darunter zwei Mietshäuser, ein Wochenendappartement und eine Kollektion kastanienbrauner Luxuswagen.