Deutsche Bank: Scheidung von DaimlerChrysler? - DER SPIEGEL
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Deutsche Bank Scheidung von DaimlerChrysler?

Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer verstärkt den Druck auf den DaimlerChrysler-Konzern. Wenn die Aktie nicht bald Aufwärtspotenzial zeige, werde die Beteiligung verkauft.
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Frankfurt am Main - Derzeit bestünden allerdings keine konkreten Pläne zum Verkauf ihrer DaimlerChrysler-Aktien. "Aktuell spielen wir nicht mit dem Gedanken, unsere Beteiligung an DaimlerChrysler zu veräußern", sagte ein Sprecher der Bank am Freitag auf Anfrage. Ob sich daraus ableiten lasse, dass die Deutsche Bank mit einem Kursanstieg bei dem Autokonzern rechnet, "sei jedem selbst überlassen".

Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer hatte am Vortag erklärt, seine Bank werde ihren Anteil von elf Prozent an DaimlerChrysler noch in diesem Jahr verringern, falls die Aktie des Automobilherstellers auf kurze Sicht kein Aufwärtspotenzial zeigt. Die Zukunft der DaimlerChrysler-Beteiligung sei eine Frage des Preises.

Das Management von DaimlerChrysler werde seiner Meinung nach nicht überaus erstaunt sein, sollte die Deutsche Bank ihren Anteil reduzieren. "Wenn wir aber Aufwärtspotenzial für die Aktie sehen, werden wir warten", hatte Breuer gesagt. Die Papiere des Autobauers hatten am Donnerstag in einem festen Markt knapp 1,3 Prozent verloren.