Deutsche Bank Schlecht beraten
Frankfurt - Wie ein Sprecher der Bank laut einem Vorabbericht der Tageszeitung "Die Welt" bestätigte, sind davon weltweit rund 450 Mitarbeiter betroffen. Allerdings würden weiterhin rund 100 Mitarbeiter in Deutschland bankintern als Berater arbeiten.
Der Branchenprimus hatte die DB Consulting Group erst vor gut einem Jahr im Rahmen der Internet-Strategie Global E gegründet. Ziel war es, den hohen Bedarf an extern eingekauften Beratungsleistungen zu reduzieren. Zur Höhe der Verluste aus dem Aufbau der DB Consulting Group wollte sich der Bank-Sprecher dem Bericht zufolge nicht äußern.
Um die interne Beratung zu stärken habe das Bankinstitut vor allem von A.T. Kearney, der Boston Consulting Group und Roland Berger Experten abgeworben. Dafür habe die Deutsche Bank hohe Gehälter bieten müssen, da eine hausinterne Beratungsagentur für hochkarätige Spezialisten als wenig interessant gelte. Die Strategie sei jedoch nicht aufgegangen. Die Leistungen der neuen internen Berater sei nicht im erwarteten Umfang nachgefragt worden, schrieb die "Welt".