Deutsche Börse: Wohin mit dem vielen Geld? - DER SPIEGEL
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Deutsche Börse Wohin mit dem vielen Geld?

Seit ihrem Börsengang im Februar schwimmt die Deutsche Börse im Geld. Leider ist man sich in Frankfurt noch nicht einig, wie es am besten angelegt wird.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

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ie Deutsche Börse verfügt seit dem Börsengang über ein Eigenkapital von 1,4 Milliarden Euro. Jede Aktie des Unternehmens ist damit etwa zur Hälfte ihres Werts mit Cash unterlegt.

Die Übernahme einer anderen Börse ist, nachdem sich die London Stock Exchange jeglichen Avancen widersetzt, derzeit nicht denkbar. Damit aber fehlt der Aktie die Phantasie. Denn Aktionäre wollen kein stillgelegtes Kapital, ihnen sind strategische Investitionen mit einer ansehnlichen Rendite deutlich lieber.

"Kurz- und mittelfristig müssen wir das Geld möglichst hochverzinslich anlegen", sagt deshalb auch der Finanzvorstand der Börse, Mathias Hlubek. Sein Unternehmen erwäge jedoch, in andere Marktplätze zu investieren. So sei zum Beispiel der Aufbau einer Müll-Börse denkbar. Auch die Akquisition eines Börseninformationssystems, wie es der Marktführer Reuters anbietet, haben die Börsenmanager bereits diskutiert.