Deutsche/Dresdner Bank Aufsichtsräte billigen Fusion
Frankfurt am Main - Rund 250 Bankangestellte demonstrierten vor dem Hauptsitz der Dresdner Bank gegen den fusionsbedingten Verlust von 16.000 Arbeitsplätzen. Mit Sprüchen wie "Sicherheit für Arbeit und Einkommen" oder "Wir verkaufen uns nicht länger unter Wert" versuchten sie die Aufmerksamkeit der tagenden Aufsichtsräte zuerlangen.
Rund 70 Betriebsräte der Deutschen und der Dresdner Bank waren am Morgen zusammengekommen, um die Auswirkungen der Fusion zu besprechen. Einhellige Meinung sei gewesen, dass der angekündigte Stellenabbau nicht notwendig sei und verhindert werden muss, hieß es anschließend.
Aus Aufsichtsratskreisen der Deutschen als auch der Dresdner Bank hieß es vor der Sitzung, dass mit zähen Verhandlungen mit Betriebsräten und Gewerkschaften gerechnet wird. Ein Sprecher der Dresdner Bank sagte, dass bislanfg schon intensive Gespräche mit den Vertretern der Arbeitnehmer geführt worden seien.