Deutsche Post Aktien für jenseits der 20 Euro?
Düsseldorf - Anlass für den Optimismus bei der Deutschen Post einen solchen IPO-Preis zu realisieren, seien Umfragen bei institutionellen Investoren und deutschen Großanlegern, meldete das "Handelsblatt". Sie seien bereit, mehr als 20 Euro für eine Aktie zu bezahlen. Zwei Möglichkeiten werden dem Bericht zufolge in dem Konzern diskutiert. Zum einen wird über eine Spanne zwischen 18 und 23 Euro nachgedacht. Aber auch eine etwas konservativere Bewertung von 17 bis 22 Euro sei im Gespräch.
Die Resonanz der Privatanleger sei bisher viel versprechend, hieß es. Allerdings müsse abgewartet werden, inwieweit sich dieses Interesse auch in konkreten Zeichnungsaufträgen niederschlagen werde, hieß es. Der endgültige Ausgabekurs werde auch davon abhängen, wie sich das Börsenumfeld unmittelbar vor der Erstnotiz präsentiere.
Vom 30. Oktober bis zum 10. November dauert die Frühzeichnerphase der Post-Aktien. Nur Privatanlegern, die innerhalb dieser Frist zeichnen, werden Kauf- und Halteanreize gewährt. Die Deutsche-Post-Papiere werden am 20. November erstmals gehandelt. Die Zeichnungsphase endet am 17. November.