Deutsche Post: Deutlicher Gewinnrückgang - DER SPIEGEL
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Deutsche Post Deutlicher Gewinnrückgang

Trotz eines höheren Umsatzes verzeichnete die Deutsche Post im dritten Quartal niedrigere Gewinne. Starke Einbußen gab es im Briefgeschäft. Dennoch wagte Post-Chef Klaus Zumwinkel eine optimistischen Ausblick.
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Frankfurt am Main - Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen   ein verringertes operatives Ergebnis von rund 10 bis 15 Prozent. In den ersten neun Monaten sank das operative Ergebnis (Ebitda) um 5,3 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro, wie die Post am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

Stark belastet wird der Konzerngewinn durch die fällige Einmalrückzahlung der unerlaubten Beihilfe an die Bundesregierung in Höhe von 850 Millionen Euro. Damit schrumpfe der Konzerngewinn in den ersten neun Monaten auf 392 Millionen Euro (Vorjahresvergleichswert: 1,3 Milliarden Euro). Der Jahresüberschuss, das Ergebnis nach Steuern, lag im gleichen Zeitraum bei 1,3 Milliarden Euro und damit etwa auf Vorjahresniveau. Post-Vorstandschef Klaus Zumwinkel wertete das Ergebnis angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als zufrieden stellend.

Der Konzernumsatz stieg im Vorjahresvergleich kräftig um 16 Prozent auf 28,8 Milliarden Euro. Hierbei schlug allerdings die Übernahme der Mehrheit am weltweit führenden Expressdienstleister DHL International zu Buche. Beim Briefgeschäft lag das Ebitda in den ersten neun Monaten bei rund 1,3 Milliarden Euro und damit um 17,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Bei den Finanzdienstleistungen (Postbank) gab es dagegen ein sattes Ergebnisplus.

Die Aktien der Deutschen Post haben sich am Donnerstag nach Veröffentlichung der Neun-Monatszahlen an die Spitze des Dax geschoben. Die Aktie legte zum Auftakt um mehr als drei Prozent zu. Das lag vor allem an dem optimistischen Ausblick des Post-Chefs. Die Post werde ihre Ziele für das Gesamtjahr erreichen, sagte Klaus Zumwinkel am Morgen.