Deutsche Post: EU-Bußgeld ausgehandelt - DER SPIEGEL
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Deutsche Post EU-Bußgeld ausgehandelt

Die Deutsche Post hat sich offenbar mit EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti geeinigt: Paket-, Express- und Briefdienste werden stärker voneinander getrennt, die Post zahlt wahrscheinlich 100 Millionen Mark Strafe.
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Bonn / Brüssel - Die Deutsche Post wolle so die rechtlichen Bedenken des Brüsseler Wettbewerbshüters ausräumen, berichtet das "Handelsblatt". Abgerundet werde das seit acht Monaten laufende EU-Kartellverfahren mit einem Bußgeld, das Branchenexperten bei rund 100 Millionen Mark ansiedeln.

Monti werde am Dienstag weitgehend die Vorwürfe des US-Konkurrenten UPS gegen die Post bestätigen. Danach habe das Unternehmen im Paketgeschäft mit Dumpingpreisen gearbeitet und über viele Jahre mit der Vergabe von Treuerabatten an Großkunden wie den Versandhandel Quelle seine Marktmacht missbraucht. Dritten sei so der Zugang zum Markt versperrt worden.

Unmittelbar vor Bekanntgabe der Auflagen und des Bußgeldes werde dessen Höhe am Montag auf höchster Beamtenebene festgelegt. Die Post werde die Strafe "aus der Portokasse" zahlen können, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Kommissionskreise.