Deutsche Telekom: Blackstone drängt auf Rickes Ablösung - DER SPIEGEL
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Deutsche Telekom Blackstone drängt auf Rickes Ablösung

Der US-Finanzinvestor Blackstone, der mit 4,5 Prozent an der Deutschen Telekom beteiligt ist, drängt auf eine Ablösung von Konzernchef Kai-Uwe Ricke. Auch andere Vertreter der Kapitalseite zweifeln nach Informationen von manager magazin an Rickes Strategie.
Von Anne Preissner
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Hamburg - Blackstone traue es dem derzeitigen Management nicht zu, den Aktienkurs des Telekommunikationskonzerns wieder nach oben zu bringen, berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die am Freitag (22. September) erscheint. Dies verlaute aus Aufsichtsratskreisen.

Seit seinem Einstieg bei der Telekom im April hat der Private-Equity-Fonds rund 500 Millionen Euro verloren. "Der Beginn dieses Engagements hat uns nicht gerade erfreut", räumt Blackstone-CEO Stephen Schwarzman, 59, im Interview mit dem manager magazin ein. Gleichzeitig lehnte Schwarzman es ab, zu den Personalspekulationen um Ricke, 44, Stellung zu nehmen.

Auch andere Aufsichtsräte zweifeln daran, ob sie der im November anstehenden Vertragsverlängerung des Vorstandschefs der Deutschen Telekom   zustimmen sollen. Zwar ließ der Aufsichtsrat auf einer Klausurtagung Anfang September Rickes neues Sieben-Punkte-Programm passieren, aber insbesondere die Kapitalseite kritisierte die aus ihrer Sicht unzulänglichen Rettungspläne.

Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Zumwinkel, 62, halte sich deshalb personelle Alternativen offen. Als interne Anwärter gelten der von Blackstone favorisierte Finanzchef Karl-Gerhard Eick, 52, sowie T-Mobile-Lenker René Obermann, 43. Externer Wunschkandidat einiger Aufsichtsräte ist nach Informationen von manager magazin Ben Verwaayen, 54, CEO von British Telecom  .