Deutsche Telekom: Ricke will Vorstand nach US-Vorbild - DER SPIEGEL
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Deutsche Telekom Ricke will Vorstand nach US-Vorbild

Der neue Vorstands-Chef der Deutschen Telekom, Kai-Uwe Ricke, krempelt den Konzernvorstand offenbar kräftig um. In seinen Plänen, die er am Donnerstag offiziell dem Aufsichtsrat vorstellen will, orientiert sich Ricke am Vorbild amerikanischer Konzerne.
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Hamburg - Ricke wolle die Konzernspitze im großen Stil umbauen, berichtet www.manager-magazin.de unter Berufung auf vorstandsnahe Kreise. Der neue Telekom-Chef orientiere sich dabei am US-Modell.

Laut manager-magazin.de wird Ricke künftig die Position eines CEO und eines COO innehaben, Finanzchef Karl-Gerhard Eick rückt in die Vize-Position auf. Komplettiert wird die Holdingspitze durch den bisherigen Personalvorstand Heinz Klinkhammer, der enge Beziehungen zu den Gewerkschaften pflegt.

Mit der neuen Organisation sollen die Geschäftsfelder gestärkt und die Zentrale "entmüllt" werden, heißt es laut manager-magazin.de in Vorstandskreisen. Nach Rickes Plänen sollen dem siebenköpfigen Vorstand die Lenker der vier Telekom-Sparten angehören. Chef der wichtigsten Telekom-Sparte T-Com (Festnetz) bleibt Josef Brauner, der bisher in Personalunion COO war.

Für Telekom-Chef Ricke, bislang Leiter des Geschäftsbereichs T-Mobile International, wird voraussichtlich sein engster Mitstreiter René Obermann nachrücken. Neu in den Konzernvorstand sollen Thomas Holtrop, Chef von T-Online, und möglicherweise auch T-Systems Lenker Christian Hufnagl aufsteigen.

Als sicher gilt dem Bericht zufolge, dass der bisherige Vorstand Internationales, Jeffrey Hedberg, sowie Strategievorstand Max Hirschberger ausscheiden müssen. Technikvorstand Gerd Tenzer hat sich nach Informationen von manager-magazin.de bereits vor Tagen mit Ricke geeinigt, aus dem Vorstand freiwillig auszuscheiden. Sein Arbeitsbereich ist schon seit geraumer Zeit in die operativen Sparten integriert worden.