Devisen-Abbau - DER SPIEGEL
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Devisen-Abbau

• aus DER SPIEGEL 36/1972
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Um eine neuerliche Yen-Aufwertung zu umgehen, will Japans Finanzminister Koshiro Ueki auf unkonventionelle Weise die riesigen Devisenüberschüsse seines Landes schmälern. Künftig sollen Außenhändler wie Unternehmer für Importgeschäfte und Auslandsinvestitionen Dollarkredite aus der übervollen Devisenkasse -- derzeit rund 16 Milliarden Dollar -- erhalten. Bis zum 31. März nächsten Jahres hofft Ueki damit den Devisenberg um rund 1,5 Milliarden Dollar abzubauen. Der Zinssatz für die Dollar-Darlehen, die nur im Ausland ausgegeben werden dürfen. soll grundsätzlich 6,5 Prozent betragen. Niedrigere Zinsen will Ueki möglicherweise bei Darlehen für Uran-Importe berechnen.

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