Devisenhandel Der Euro stürzt ab
Frankfurt - "Das Brechen der Marke 0,9030 Dollar deutete bereits an, dass jetzt nach unten sehr viel Luft ist", sagte ein Frankfurter Händler. Der Druck auf das Euro-Dollar-Verhältnis rühre vom Euro-Pfund-Verhältnis her, sagte ein Händler. Im asiatischen Handel - der auf Grund der japanischen Feier der "Goldenen Woche" in dieser Woche ohne die japanischen Marktteilnehmer stattfindet - hatten Händler das vorläufige Tagestief des Euro mit 0,9030 Dollar angegeben.
Als Grund für die allgemeine Schwäche des Euro sagte ein Händler, ein wichtiger Punkt seien die jüngsten europäischen Investitionen am amerikanischen Markt. Diese wiesen - trotz positiver Konjunkturprognosen für die Euro-Zone - aus dem Euro-Raum weg. Dabei steige auch die Nachfrage nach Dollar.
Zum Schweizer Franken markierte der Euro ebenfalls ein Allzeittief bei 1,5558 Franken. Händler sprachen davon, dass die eidgenössische Währung nun wieder als "sicherer Hafen" genutzt werde.