Die Ostlöhne
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DER SPIEGEL 15/1993
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entscheiden nach Ansicht vieler Ökonomen über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland. Der 1991 geschlossene Metall-Tarifvertrag sieht eine schrittweise Anpassung der Löhne in Ostdeutschland an das Westniveau vor, in diesem Jahr sollen sie um 26 Prozent steigen. Eine solche Erhöhung können die Betriebe nach Ansicht der Arbeitgeber nicht verkraften. Die haben den Tarifvertrag deshalb gekündigt; die IG Metall droht mit Streik. Der sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf, 63, versucht zu vermitteln.