Discounter Lidl leidet unter Managerschwund
Hamburg - Der nach Aldi zweitgrößte deutsche Discounter Lidl hat Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Nachwuchsmanagern. Das berichtet das manager magazin. "Wir müssen die Mitarbeiter länger an uns binden", sagte Aufsichtsratschef Klaus Gehrig.
Da es für Lidl immer schwieriger wird, geeignetes Managementpersonal unter Universitätsabsolventen zu finden, will der Konzern nun die Karrierechancen für Nicht-Akademiker verbessern - Lidl setzt bei der Rekrutierung künftig auf Real- und auch auf Hauptschüler. Diesen sollen größere Karrierechancen im Unternehmen geboten werden, die über den Posten des Filialleiters hinaus bis in die Managementränge reichen.
Gleichzeitig hat Lidl Deutschland erstmals einen Geschäftsführer ernannt, der für die Bereiche Personal und Soziales verantwortlich ist. Seit Anfang des Jahres ist Jürgen Kisseberth für diesen Bereich zuständig.