Disput um Markenrechte: McBratney vs. McDonald's - DER SPIEGEL
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Disput um Markenrechte McBratney vs. McDonald's

Ein australischer Anwalt namens Malcom McBratney hat Klage gegen McDonald's eingereicht. Der Fastfood-Riese will den Advokaten daran hindern, eine Abkürzung seines eigenen Familiennamens als Marke zu registrieren.
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Sydney - McBratney, der sich auch in seiner Praxis auf den Schutz geistigen Eigentums spezialisiert, machte die Klage heute bekannt. Der Jurist versprach, sich in der Auseinandersetzung mit dem US-Konzern "nicht unterkriegen zu lassen".

Anlass des Streits: McBratney hatte sich im März darum bemüht, seinen Spitznamen McBrat als Marke einzutragen. Dies war aber am Einspruch der Australien-Dependance von McDonald's gescheitert. Nach Ansicht des Konzerns könnte es bei der Abkürzung McBrat Verwechslungen mit der Bezeichnung McKids geben, die seit Anfang des Jahres auf Kinderspielzeug von McDonald's prangt.

Der Werbeaufdruck McBrat wiederum taucht bereits seit Jahren auf T-Shirts des Rugby-Teams Brisbane Irish auf, das von McBratney gesponsert wird. Der Anwalt argumentiert, ausgeschrieben sei sein Name auf den Trikots einfach zu lang. Er wirft dem US-Konzern vor, er wolle auch die Namensrechte an der Silbe "Mc" beanspruchen. Dies würde aber zahlreiche Menschen irischer oder schottischer Herkunft benachteiligen, sagt er.

Eine McDonald's-Sprecherin in Australien widersprach dem Vorwurf, der Konzern wolle die Silbe "Mc" ganz für sich beanspruchen. Allerdings sei McDonald's wie alle Unternehmen darauf bedacht, sein geistiges Eigentum zu schützen. "Wir wollen unsere Investitionen schützen, unser Image und unsere Marke", sagte sie.