Domain-Streit: Telekom will Robert T. verklagen - DER SPIEGEL
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Domain-Streit Telekom will Robert T. verklagen

David gegen Goliath: Ein Medizin-Student ausBerlin-Neukölln hat sich die Internet-Adressehttp://www.Robert-T-Online.de gesichert und damit die Deutsche Telekom gegen sich aufgebracht.
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Frankfurt am Main - Robert Tomaszeski heißt der Mann, der es mit dem Telekommunikationsriesen aufgenommen hat. Statt Werbung für denBörsengang der Telekom-Tochter T-Onlinefinden Internet-Nutzer unter der Robert-T-Online-Adresse  wenig Erfreuliches für den Konzern. Diecomputeranimierte Kunstfigur Robert-T-Online war zentralerBestandteil einer millionenschweren Reklamekampagne zumBörsengang des Online-Dienstes. Telekom-Sprecher Stephan Broszio bestätigte am Freitag, dass dasUnternehmen gegen den "Homepage-Besetzer" rechtlich vorgehe. "Wir werden uns dagegen wehren, dass jemand unserenMarkenaufbau unrechtmäßig nutzt", sagte er. DieTelekom wolle den Studenten dazu zwingen, die bei der inFrankfurt ansässigen zentralen deutschenInternet-Registrierungsstelle Denic auf seinen Namen angemeldeteAdresse wieder herauszugeben.Tomaszeski sagte der "Bild": "Die Namensgebung war Zufall. Mein Nachname war zukompliziert und robert-online.de und robert.de waren schonvergeben." Er wolle seine Internet-Adresse behalten.In den USA hat es in der Vergangenheit bereits zahlreicheGerichtsverfahren gegen so genannte "Domain-Grabber" gegeben,die sich die Internet-Adressen bekannter Markennamen gesicherthaben, um diese später Gewinn bringend zu verkaufen. Hattenviele Firmen am Anfang hohe Summen bezahlt, um langwierigeRechtsstreitigkeiten zu vermeiden, regelt der kürzlichverabschiedete "Trademark Cyberpiracy Prevention Act" inzwischendie Markenrechte eindeutig zu Gunsten der Firmen.