Dramatischer Einbruch - DER SPIEGEL
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Dramatischer Einbruch

• aus DER SPIEGEL 38/1993
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Dem Daimler-Benz-Konzern geht es so schlecht wie nie zuvor. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres sackte der Umsatz um 13 Prozent auf knapp 42 Milliarden Mark, der Gewinn auf 168 Millionen Mark - nach gut einer Milliarde im gleichen Vorjahreszeitraum.

Nicht nur die AEG, alle Geschäftsbereiche außer der Service-Tochter Debis machen operative Verluste, die nur durch die Auflösung von Reserven ausgeglichen werden konnten.

Um den »akuten Fieberanfall« (Konzernchef Edzard Reuter) zu überwinden, wird der Konzern bis Ende 1994 mehr als 40 000 Arbeitsplätze streichen. Am radikalsten verringert die Autotochter Mercedes-Benz die Belegschaft. Bei ihr fallen 27 000 Jobs weg, bei der Raumfahrttochter Dasa 10 000, bei der AEG 6000. In den nächsten vier Jahren sollen die Kosten im Konzern um acht Milliarden Mark reduziert werden.

Die Deutsche Bank, größter Aktionär bei Daimler, will 3 Prozent ihres Pakets in den USA verkaufen. Ihr Anteil soll aber nicht unter 25 Prozent sinken.

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