Dresdner Bank: Weniger arbeiten für weniger Geld - DER SPIEGEL
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Dresdner Bank Weniger arbeiten für weniger Geld

Bei den deutschen Großbanken sind die bisherigen Maßnahmen zum Arbeitsplatzabbau ins Stocken geraten. Die Dresdner Bank will deshalb eine kollektive Arbeitszeitverkürzung erreichen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Frankfurt am Main - Am Montag tagt der Gesamtbetriebsrat der Bank in einer Sondersitzung. Dabei wollen die Arbeitnehmervertreter unter anderem eine Vorruhestandsregelung für Angestellte ab 53 Jahren und eine kollektive Arbeitszeitverkürzung um 20 Prozent bei 90 Prozent des Gehaltes durchsetzen. Es gehe darum, "eine sozialverträgliche Beschleunigung des Personalabbaus" (ein Betriebsrat) zu erreichen und damit die vom Management angestrebten, radikaleren Maßnahmen zu verhindern.

Die Führung der zur Allianz gehörenden Bank strebt an, Beschäftigte in externe Qualifizierungsgesellschaften zu entlassen - die dann für diese Mitarbeiter Kurzarbeitergeld beziehen.

Ähnliche Maßnahmen hat auch die Commerzbank in Erwägung gezogen, bisher aber nicht weiterverfolgt. Dennoch häufen sich beim zuständigen Arbeitsamt die Anträge auf Kurzarbeitergeld.