Dresdner Kleinwort Benson: Phantomaktien statt Börsengang - DER SPIEGEL
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Dresdner Kleinwort Benson Phantomaktien statt Börsengang

Die Investmentbanking-Tochter Dresdner Kleinwort Benson (DKB) wird eine eigenständige Division. Chairman und CEO Leonhard Fischer will seine Mitarbeiter mit einem neuen Beteiligungssystem halten.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Frankfurt am Main - Um nicht weitere ihrer Investment-Banker zu verlieren, will die DKB so genannte "Phantomaktien" ausgeben. Über diese virtuellen Beiteiligungspapiere sollen nach Angaben der Zeitung "Die Welt" fünfzehn bis zwanzig Prozent des Gewinns an die Mitarbeiter verteilt werden. Einzelheiten dieses Systems würden noch ausgearbeitet, teilte der Dresdner Bank-Vorstand am Freitag mit.

Eine rechtliche Selbständigkeit des Investment Banking ist nach Angaben der Dresdner Bank nicht vorgesehen. Damit tritt der Vorstand auch Spekulationen entgegen, die DKB könnte an die Börse gebracht werden.

Es ist jedoch geplant, dem Investment Banking im Konzern größtmögliche Freiheiten einzuräumen. Die DKB soll wie ein eigenständiges Unternehmen geführt werden und ein eigenes Management-Board erhalten. Dresdner-Bank-Vorstand Leonhard Fischer wird diesem Gremium als Chairman und Chief Executive Officer vorsitzen. Der 37-jährige Banker gilt als der neue Star im Vorstand der Dresdner Bank.