Drittes Quartal: KfW schreibt tiefrote Zahlen - DER SPIEGEL
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Drittes Quartal KfW schreibt tiefrote Zahlen

Die staatliche Förderbank KfW ist einem Zeitungsbericht zufolge wegen der Finanzkrise tief in den roten Zahlen gerutscht. Erheblichen Anteil daran hatte offensichtlich die peinliche Überweisung der 300 Millionen Dollar an die US-Investmentbank Lehman Brothers.
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Frankfurt am Main - In den ersten neun Monaten habe die KfW einen Verlust von gut einer Milliarde Euro verbucht, meldet die "Süddeutschen Zeitung". Grund für den Fehlbetrag seien unter anderem hohe Wertberichtigungen auf Staatsanleihen. Das operative Geschäft der Staatsbank verlaufe hingegen außerordentlich positiv. Die KfW war am Abend zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

"Das dritte Quartal war ein Alptraum", zitierte die Zeitung aus Finanzkreisen. Allein durch den Untergang der US-Investmentbank Lehman Brothers müsse die KfW 300 Millionen Euro abschreiben. Auch das Engagement der KfW bei in Zahlungsschwierigkeiten gekommenen isländischen Banken schlage negativ zu Buche.

Die Anlagen der Frankfurter Bank in Staatsanleihen von ost- und südeuropäischen Ländern hätten dramatisch an Wert verloren. Abschreibungen seien auch auf ursprünglich als sicher geltende Bonds notwendig geworden. Beispiel seien Papiere aus Italien, Griechenland und Portugal, schrieb die Zeitung weiter.

mik/Reuters/dpa