Drogen-Dollar per Computer - DER SPIEGEL
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Drogen-Dollar per Computer

• aus DER SPIEGEL 34/1989
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der elektronische Zahlungsverkehr zwischen den internationalen Banken hat ein so großes Ausmaß angenommen, daß es Drogenhändlern in den USA immer leichter fällt, auf diesem Wege ihre schmutzigen Dollar außer Landes zu schaffen. Eine Kontrolle ist angesichts der Riesensummen, die in Sekundenschnelle von einem Konto zum anderen wandern, kaum noch möglich. US-Bankenkontrolleure schätzen, daß jährlich etwa 100 Milliarden Dollar aus dem Drogengeschäft per Computer ins Ausland transferiert werden. Häufig genügt der eigene Personalcomputer, um mit Hilfe eines Kodes Zugang zum eigenen Konto zu bekommen und den elektronischen Überweisungsbefehl zu erteilen.

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