DSL-Anbieter: Freenet verdient weniger - DER SPIEGEL
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DSL-Anbieter Freenet verdient weniger

Der Internetdienstleister Freenet hat im dritten Quartal seinen Umsatz gesteigert, dabei aber deutlich weniger verdient. Zudem bleibt der Anbieter im Geschäft mit DSL-Zugängen hinter der Konkurrenz zurück.
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Hamburg - Die Erlöse seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 116 Millionen auf 185,7 Millionen Euro gewachsen, teilte Freenet   in Hamburg mit. Unter dem Strich verdiente das Internet-Unternehmen aber von Juli bis September nur 7,5 Millionen Euro nach 19,9 Millionen Euro im Vorjahr. Die Zahl der Breitbandkunden kletterte im dritten Quartal um 80.000 auf jetzt deutlich über 600.000.

Damit fällt Freenet im Geschäft mit schnellen Internetanschlüssen weiter zurück. So verbuchte United Internet   im dritten Quartal 190.000 neue DSL-Kunden. Marktführer T-Online gewann sogar 342.000 neue Nutzer.

Mobilcom legt bei Umsatz und Ergebnis zu

Freenet will mit seiner Konzernmutter Mobilcom   fusionieren. Der zweitgrößte deutsche Mobilfunkdienstleister hat Umsatz und operativen Gewinn dank Kundenzuwächsen im dritten Quartal deutlich gesteigert.

Das Mobilcom-Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei von Juli bis September auf 55,7 Millionen Euro von 49,8 Millionen vor Jahresfrist gestiegen, teilte die im Technologieindex TecDax   notierte Gesellschaft in Büdelsdorf mit. Der um Aufwendungen für die Fusion mit Freenet bereinigte Vorsteuergewinn habe sich sogar um 27 Prozent auf 42,6 Millionen Euro erhöht.

Zugleich steigerte Mobilcom die Zahl seiner Mobilfunkkunden um 320.000 auf 4,65 Millionen. Der Umsatz stieg zugleich auf 531,6 Millionen von 477,5 Millionen im Vorjahreszeitraum.

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