E-Commerce: Liquiditätsprobleme beim Musikhändler CDNow - DER SPIEGEL
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E-Commerce Liquiditätsprobleme beim Musikhändler CDNow

Eines der renommiertesten E-Commerce-Unternehmen weltweit hat erhebliche Zahlungsschwierigkeiten. Nur noch bis Ende September, so bestätigte der US-amerikanische Internet-Musikversand CDNow, sei die Liquidität gesichert.
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New York - Wirtschaftsprüfer aus dem Hause Arthur Andersen hatten sich skeptisch zur Überlebensfähigkeit des Internet-Musikversands geäußert. CDNow verfügt nach eigenen Angaben über genug Liquidität um seinen Zahlungsverpflichtungen bis zum 30. September nachzukommen. Danach sei aber nicht sichergestellt, ob genügend Mittel bereitgestellt werden können, um den Betrieb des Unternehmen aufrechtzuerhalten. Bei einer kürzlich veröffentlichten Studie von Pegasus Research hieß es sogar, bereits im April sei CDNow zahlungsunfähig.

Am Mittwoch war der Kurs des Versenders bereits um knapp ein Drittel gesunken. Experten rechnen mit einer raschen Übernahme des Unternehmens.

Vor knapp zwei Wochen war der Kauf von CDNow durch die Konzerne Time Warner und Sony gescheitert. Offenbar gab es Probleme mit der künftigen Finanzierung der Firma. Dennoch, so CDNow, würden die beiden Unternehmen zugesagte Mittel von 51 Millionen Dollar bereitstellen.