E-Commerce: PrimusOnline verkauft, was das Zeug hält - DER SPIEGEL
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E-Commerce PrimusOnline verkauft, was das Zeug hält

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten aus der Welt der Dotcoms: Die Metro-Tochter PrimusOnline wird nach eigenen Angaben ihre Umsatzprognose von 100 Millionen Mark für das Gesamtjahr weit übertreffen.
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Köln - Grund sei das boomende Weihnachtsgeschäft, teilte das Unternehmen am Freitag mit. So habe PrimusOnline bereits Ende November die Grenze von einer Million Mark Tagesumsatz durchbrochen. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich der Umsatz in der Adventszeit fast verfünffacht. Zu den gefragtesten Artikeln gehörten Elektronikartikel wie DVD-Player, Camcorder, Digitalkameras oder Handys, aber auch Haushaltswaren wie Espressomaschinen.

Von der Abschaffung des Rabattgesetzes und der Zugabeverordnung erwartet die Internet-Gesellschaft neue Impulse, da der Online-Handel wesentlich flexibler und individueller auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen könne als der stationäre Handel.

Im nächsten Jahr will sich PrimusOnline neue interaktive Vertriebskanäle erschließen. "Wir werden massiv in den Bereich M-Commerce vorstoßen", erklärte Geschäftsführer Thomas Schulte-Huermann. Ab Anfang Januar könnten auch Kunden ohne Internet-Anschluss über jedes Telefon bei Auktionen mitbieten.