EADS: A380-Verzögerungen belasten Ergebnis - DER SPIEGEL
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EADS A380-Verzögerungen belasten Ergebnis

Die Probleme des A380, der Flop des A350 und die Kursschwäche des Euro haben tiefe Spuren hinterlassen. Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS ist in den ersten neun Monaten dieses Jahres deutlich unter dem operativen Ergebnis des Vorjahreszeitraumes geblieben.
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Amsterdam - Allein die Belastungen durch die Verzögerungen beim A380 bezifferte EADS   heute bei der Vorlage der Neun-Monats-Zahlen auf eine Milliarde Euro. Von Juli bis September sei ein operativer Verlust von 239 Millionen Euro angefallen, teilte EADS mit. Das Konzernergebnis sank um ein Drittel von 1,271 Milliarden Euro auf 848 Millionen Euro und lag damit ebenfalls unter den Prognosen der Analysten, die von 1,013 Milliarden Euro ausgegangen waren.

Hier machten sich unter anderem auch höhere Entwicklungskosten bemerkbar, die mit knapp 1,7 Milliarden Euro 18 Prozent höher ausfielen als im Vorjahr.

Ungünstig entwickelte sich auch der Auftragseingang. Er brach von 38,802 auf 25,688 Milliarden Euro ein. Trotzdem wurde die Umsatzprognose bekräftigt. Erwartet wird weiterhin ein Umsatz von deutlich mehr als 37 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr waren es 34,2 Milliarden Euro. Außerdem sollen 430 Flugzeuge ausgeliefert werden.

Für den Zeitraum Januar bis September nannte das Unternehmen einen Umsatz von 27,5 Milliarden Euro nach 23,4 Milliarden im Vorjahr und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 1,4 Milliarden Euro nach 2,1 Milliarden im Vorjahr. Beim Umsatz wurden die Erwartungen der Analysten fast erreicht, das Ebit lag deutlich unter deren Schätzungen.

Eine Ergebnisprognose für das laufende Jahr nannte EADS nicht. Damit ist nach wie vor nicht bekannt, wie hoch die Sonderbelastungen ausfallen werden. Dies gilt auch für die Aufwendungen für das neue Großraumflugzeug A380.

mik/ddp

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