EADS-Chefposten: Forgeard deutet Verzicht an - DER SPIEGEL
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EADS-Chefposten Forgeard deutet Verzicht an

Der lang andauernde Machtkampf um die einflussreichen Posten in der Doppelspitzes des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS hat Noel Forgeard offensichtlich zermürbt. Erstmals deutete er heute an, dass er auch Airbus-Chef bleiben könnte.
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Le Bourget - "Entweder er oder ein anderer" werde im kommenden Januar der Presse als Airbus-Chef über das A350-Programm berichten, sagte Forgeard auf der internationalen Flugtechnikmesse in Paris-Le Bourget. Gleichzeitig bestritt er, jemals gleichzeitig die Führung von Airbus und EADS angestrebt zu haben.

EADS   wird derzeit bei der Besetzung der Führungsfunktionen von einem Machtkampf der Großaktionäre DaimlerChrysler  und Sogeade, die der Lagardere Groupe   SCA und dem französischen Staat gehört, blockiert.

Forgeard und der deutsche Chef der EADS-Rüstungssparte, Thomas Enders, sind als Co-Chefs vorgesehen, doch macht unter anderem die Nachfolge Forgeards bei Airbus Probleme. Wenn Forgeard Airbus-Chef bleibt, muss ein anderer Franzose neben Enders in die EADS-Spitze. Die Spekulationen drehen sich um den französischen Bahn-Chef Louis Gallois, der Chef des französischen EADS-Vorgängerkonzerns Aérospatiale war und mit Aufsichtsfunktion im EADS-Verwaltungsrat sitzt.