EADS will sparen: Abgespeckt zur Messe - DER SPIEGEL
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EADS will sparen Abgespeckt zur Messe

Für den Auftritt bei der weltgrößten Branchenmesse in Paris ließ sich der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS bislang nicht lumpen. Doch nun will der einst größte Einzelaussteller der Schau sparen - und deutlich bescheidener auftreten.
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Hamburg - Um die Kosten um mehrere Millionen Euro zu senken, werde die angemietete Ausstellungsfläche von EADS bei der Paris Airshow im Juni um etwa ein Drittel verkleinert, berichtete die "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe) unter
Berufung auf Informationen aus Branchenkreisen. EADS war bislang der größte Einzelaussteller auf der alle zwei Jahre stattfindenden Paris Airshow mit zuletzt 1900 Ausstellern. Schätzungen zufolge kostete die Messebeteiligung den Konzern bislang etwa 15 bis 20 Millionen Euro.

Zu den Details wollte EADS gegenüber der Zeitung nicht Stellung nehmen. Ein Sprecher bestätigte aber einen "deutlich reduzierten und integrierten Auftritt des Gesamtkonzerns". So sollten Airbus und andere Sparten erstmals unter einem Dach gebündelt werden. Bisher hatten Airbus oder der Hubschrauberhersteller Eurocopter separate Auftritte, die mehrere 100.000 Euro kosteten.

Der EADS-Konzern spart derzeit nicht nur bei Messen. Auch die Gehälter der Top-Manager wurden eingefroren. Für die Zentralen in München und Paris wurde der Abbau von zehn Prozent
der 600 Mitarbeiter verkündet. Der deutsche Betriebsrat von Airbus befürchtet den Abbau von bis zu 8000 Stellen.

kai/AFP