Eichel in Not: Bundesbank-Gewinn drastisch eingebrochen - DER SPIEGEL
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Eichel in Not Bundesbank-Gewinn drastisch eingebrochen

Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt. Bundesfinanzminister Hans Eichel wird von der Deutschen Bundesbank nur einen Bruchteil dessen überwiesen bekommen, was er eingeplant hatte.
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Frankfurt am Main - Ursprünglich hatte Eichel mit rund 3,5 Milliarden Euro gerechnet. Jetzt wird die deutsche Zentralbank für 2003 lediglich 248 Millionen Euro zum Bundeshaushalt beisteuern.

Im vergangenen hatte die Bundesbank noch einen Jahresüberschuss von deutlich mehr als fünf Milliarden Euro überwiesen, ein Jahr davor waren es sogar 11,238 Milliarden Euro. Allerdings hat die Bundesbank in den siebziger Jahren auch schon einmal auf Grund von Dollarkurs-Verlusten einen Jahresfehlbetrag verbucht. So lag das Minus im Jahr 1973 bei rund 6,7 Milliarden Mark, wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte.

Die Bundesbank erklärte am Mittwoch in Frankfurt am Main das Ergebnis damit, dass zum Jahresende 2003 hohe Abschreibungen erforderlich gewesen seien. Von den ausgewiesenen Bewertungsverlusten von 2,3 Milliarden Euro seien allein 1,7 Milliarden auf US-Dollar entfallen, hieß es weiter.