Einigung 3500 neue Jobs bei VW
Hannover - Nach mehr als 16-stündigen Verhandlungen einigten sich VW und IG Metall auf das nötige Tarifmodell "5000 mal 5000". Die Laufzeit betrage dreieinhalb statt der geplanten drei Jahre. Die Arbeitszeit liege bei 35 Wochenstunden im Jahresschnitt, sagte der IG-Metall-Verhandlungsführer Hartmut Meine. Hinzu kämen für Qualifizierung weitere drei Stunden pro Woche, von denen die Hälfte vergütet werde.
Die Bezahlung werde laut Meine mindestens dem niedersächsischen Flächentarif entsprechen. Allerdings werde in einer halbjährigen Einarbeitungs- und Qualifizierungszeit, für die ein befristeter Vertrag vorgesehen sei, ein Entgelt von 4000 Mark gezahlt. Danach erhielten die Beschäftigten einen unbefristeten Vertrag. Das jährliche Entgelt steige in drei Stufen auf 59.500 Mark, 64.000 Mark und im dritten Jahr auf 69.000 Mark.
Bei einer täglichen Schichtzeit von sieben Stunden betrage die maximale Arbeitszeit 42 Stunden pro Woche inklusive Samstagseinsatz. Zum Ausgleich werde ein Arbeitszeitkonto mit einer Obergrenze von 200 Stunden eingerichtet. Dadurch sind laut VW maximal 30 Samstagsschichten möglich, das bedeutet bei einem Drei-Schicht-System zehn Spätschichten pro Mitarbeiter und Jahr.
Meine betonte, das Programmentgelt in der von VW gewünschten Form sei vom Tisch. Sollten die vereinbarten Produktionsziele nicht in der vorgesehenen Zeit erreicht werden, werde nachgearbeitet. Liege die Verantwortung dafür beim Unternehmen, werde diese Zeit bezahlt.