EM.TV: Haffa schießt 30 Millionen Euro zu - DER SPIEGEL
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EM.TV Haffa schießt 30 Millionen Euro zu

EM-TV-Chef Thomas Haffa versucht offenbar krampfhaft, sein angeschlagenes Unternehmen zu retten. Um Kapitalgeber von außen zu gewinnen, stellt Haffa jetzt eigenes Geld bereit.
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Unterföhring -Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf mit der Situation vertraute Kreise berichtet, wurde die Zahlung von den Gläubigerbanken gefordert, auch um einen Plan zur Rückzahlung von EM.TV-Verbindlichkeiten in Höhe von etwa 800 Millionen Euro zu ermöglichen.

Den Angaben zufolge wird sich zudem am Mittwoch oder Donnerstag ein Konsortium europäischer Investoren und Banken treffen, um ein Gebot für den im EM.TV-Besitz befindlichen 50-Prozent-Anteil an der Formel-1-Holding SLEC zu besprechen. Zu der Gruppe gehören laut WSJ die WestLB, Deutsche Morgan Grenfell, sowie Herbert Kloiber, der Vorstandsvorsitzende der Tele München Gruppe.

EM.TV-Vorstandschef Thomas Haffa habe sich in einer Mehrheitsentscheidung durchgesetzt, dass mit der Kirch-Gruppe auch fortan exklusiv verhandelt werde, schreibt der "Müncher Merkur". Ende Januar war die Exklusivvereinbarung zwischen Kirch und EM.TV abgelaufen, die Gespräche gingen aber weiter. In den vergangenen Wochen war auch über mögliche Gegenangebote und über einen Einstieg von fünf Autofirmen in die Formel-1-Vermarktung spekuliert worden.