Energie: E.on beteiligt sich an russischem Gasfeld - DER SPIEGEL
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Energie E.on beteiligt sich an russischem Gasfeld

Der Energiekonzern E.on hat sich nach zweijährigen Verhandlungen mit dem russischen Monopolisten Gasprom auf eine gemeinsame Ausbeutung des sibirischen Gasfelds Juschno Russkoje geeinigt. Die Region gilt als eines der ergiebigsten Vorkommen.
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Moskau/Düsseldorf - Der Versorger E.on wird sich an der Erschließung und Ausbeutung des sibirischen Erdgasfeldes Juschno-Rosskoje beteiligen. E.on erwerbe 25 Prozent minus einer Aktie an dem Gasfeld in Westsibirien, teilte die Gesellschaft heute in Düsseldorf mit. Der Konzern zieht damit mit der BASF   AG gleich, den Rest hält der russische Staatskonzern Gasprom  .

Gasprom erhält im Gegenzug einen Anteil von den ungarischen E.on-Töchtern. An den Gesellschaften E.on Földgaz Storage und E.on Földgaz Trade hält das russische Unternehmen künftig 50 Prozent minus einer Aktie, an E.on Hungaria 25 Prozent. Zudem bekommt Gasprom eine Ausgleichszahlung von den Düsseldorfern.

Beide Unternehmen wollten bis zum Jahresende einen detaillierten Vertrag über den Anteilstausch abschließen. Die Gasprom-Beteiligungen in Ungarn müssen zudem noch von den Wettbewerbshütern der EU und den ungarischen Behörden gebilligt werden.

Juschno-Rosskoje gilt als eines der attraktivsten und ergiebigsten russischen Gaslager. In Juschno Russkoje lagern den Angaben zufolge über 700 Milliarden Kubikmeter Erdgas. Es ist eines der größten Gasfelder der Welt.

tim/Reuters/dpa-AFX