Engpässe: Bundesaufsichtsamt rüffelt Direktbanken - DER SPIEGEL
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Engpässe Bundesaufsichtsamt rüffelt Direktbanken

Der Weg zum eigenen Konto oder Aktienkauf war zuletzt bei vielen Direktbankkunden immer häufiger gesäumt von Besetzt-Zeichen am Telefon und minutenlangen Ladevorgängen im Internet. Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) hat jetzt eine Reihe von Geldinstituten ermahnt, die Erreichbarkeit für die Kunden sicher zu stellen.
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Frankfurt am Main - Infineon und T-Online, Telekom und Deutsche Post - die Flut an Großemissionen in nächster Zeit lässt das BAWe schwarz sehen. Angesichts zahlreicher publikumswirksamer Börsengänge in den vergangenen Wochen "verzeichnet das BAWe eine zunehmende Zahl von Anlegerbeschwerden", teilte das Aufsichtsamt mit. "Die Kunden monieren insbesondere die unzureichende telefonische und elektronische Erreichbarkeit der Unternehmen." Per Rundschreiben will die Behörde nun herausfinden, "wie diese Unternehmen auf das stark gestiegene Interesse der Anleger an Wertpapieren vorbereitet sind". Und "welche Vorkehrungen die Unternehmen im Hinblick auf Systemkapazitäten, Erreichbarkeit, Personalausstattung und Beschwerdemanagement ergreifen bzw. ergriffen haben".

Erst in der vergangenen Woche hatte zum Beispiel das enorme Kundeninteresse am Börsengang der Internetfirma Web.de sämtliche Telefon- und Internetsysteme der Commerzbank-Tochter comdirect blockiert. Vom frühen Morgen an war die Direktbank in Quickborn bei Hamburg für mehrere Stunden nicht erreichbar.