Engpass bei Zustellung: Weihnachtszeit überfordert Postler - DER SPIEGEL
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Engpass bei Zustellung Weihnachtszeit überfordert Postler

Erst wehrte sie sich gegen die private Konkurrenz, nun wird die Post mit der Papier-Flut vor Weihnachten nicht fertig: Zu viele Briefe, zu wenig Personal. In manchen Regionen werden inzwischen Sendungen gesammelt und nur alle paar Tage ausgeliefert.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Der Briefzustelldienst der Deutschen Post ist derzeit offenbar stark überlastet. Das führt nach SPIEGEL-Informationen dazu, dass vor allem in großen Zustellbezirken die Post nicht mehr täglich ausgeliefert, sondern über mehrere Tage gesammelt und erst dann im Paket ausgeteilt wird.

Gegenüber Kunden, die sich über derartige Vorgänge beklagen, lässt der "Kundenservice Brief" der Zentrale in Bonn ausrichten, es lägen an "verschiedenen Werktagen unterschiedliche Sendungsmengen für die Zustellung vor". Adressen, die am Ende eines Bezirks liegen, könnten daher nicht täglich beliefert werden.

Gerade bei "nicht vorhersehbaren enormen Sendungsmengen" müssten die Mitarbeiter "nach dem Arbeitsschutzgesetz die Dienstzeit nach über zehn Stunden abbrechen". Gleichwohl hofft die Post, so deren Schreiben, die Kunden "künftig wieder von der Qualität unserer Leistungen überzeugen zu können".