Engpass Rentenkasse in Geldnot?
Hamburg - In einem Bericht an den Bundestags-Haushaltsausschuss habe der BRH davor gewarnt, "dass zur Überbrückung eines unvorhergesehenen Finanzierungsbedarfs nicht genügend Mittel kurzfristig verfügbar sind", heißt es in einem Bericht der "Bild"-Zeitung.
Dies könne bei ungünstiger Wirtschaftsentwicklung insbesondere in den finanzschwachen Monaten September und Oktober nach Einschätzung auch der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte zu "Finanzengpässen" führen, warnen die Rechnungsprüfer. Sie begründen diese Sorge mit der seit Januar verringerten gesetzlichen Mindestreserve. Die so genannte eiserne Reserve wurde von der Ausgabesumme eines Monats (15,4 Milliarden Euro) auf 80 Prozent einer Monatsausgabe (12,3 Milliarden Euro) abgesenkt.
Um die Liquidität der Rentenkasse zu verbessern, fordert der Bundesrechnungshof, die Bundesversicherungsanstalt solle sich von ihrer Wohnungsbaugesellschaft GAGFAH (Gemeinnützige Aktiengesellschaft für Angestellten-Heimstätten) mit einem Ertragswert von rund 1,6 Milliarden Euro trennen.