Entlassungswelle Siemens prüft weiteren Stellenabbau
Hamburg - "Bislang wurden noch keine konkreten Entscheidungen getroffen", sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Derzeit würden beim verlustträchtigen Bereich Information and Communication Networks (ICN) - wie bei der Vorlage der Quartalszahlen am 25. Juli angekündigt - weitere Restrukturierungsmaßnahmen geprüft und anschließend bekannt gegeben.
Die "Financial Times Deutschland" hatte unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, dass vor allem im Problembereich Netzwerke etwa 5000 zusätzliche Stellen gestrichen werden sollen. Auch beim Informationstechnologie-Dienstleiter Siemens Business Services (SBS) reiche der im Juli angekündigte Abbau von 2000 Stellen offenbar nicht aus.
Bei der Abteilung Information and Communication Networks (ICN) werde nun hauptsächlich die Fertigung unter die Lupe genommen. Sie solle entweder zusammengelegt, ausgelagert oder aber auch geschlossen werden, schrieb die Zeitung.
Vor einigen Wochen hatte Siemens bereits die Streichung von rund 10.000 Stellen bekannt gegeben. Das Sparprogramm betraf vor allem den Vertrieb und den Service.