Entscheidung: Start frei für den A3XX - DER SPIEGEL
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Entscheidung Start frei für den A3XX

Die europäischen Airbus-Partner haben in Paris den Verkaufsstart für den Super-Airbus A3XX bekannt gegeben. Die Endmontage des Großraumflugzeuges wird im südfranzösischen Toulouse erfolgen. Der Standort Hamburg übernimmt die Innenausstattung und die Lackierung des neuen Flugzeuges.
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Paris - Wie die Airbus-Partner am Freitag in Paris mitteilten, wurde der Flugzeugbauer in Toulouse beauftragt, den Superflieger offiziell zum Verkauf anzubieten. Gleichzeitig kündigten die Gesellschafter die Umstrukturierung des Airbus-Konsortiums zu einem einheitlichen Unternehmen an. Dies galt als Voraussetzung für den Bau des A3XX, der in seiner Grundversion Platz für 555 Passagiere hat und eine Strecke von etwa 16.000 Kilometern ohne Zwischenlandung bewältigen kann. Er soll der Boeing 747 Konkurrenz machen.

An dem neuen Unternehmen Airbus Integrated Company (AIC) wird der aus der Fusion der deutschen Dasa, der französischen Aerospatiale Matra und der spanischen Casa entstandene Konzern EADS 80 Prozent der Anteile halten, die britische BAE 20 Prozent, hieß es. Sitz der neuen Gesellschaft bleibt Toulouse. Die beiden Entscheidungen wurden an dem Tag bekannt gegeben, an dem die Zeichnungsfrist für Aktien des neuen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS beginnt.

In der französischen Presse war bereits zuvor über Einzelheiten der Vereinbarungen berichtet worden. Danach erzielten Deutschland und Frankreich bei der Suche nach einem Produktionsort für den A3XX einen Kompromiss: Die Maschine werde in Toulouse zusammengebaut und dann nach Hamburg gebracht, wo die Inneneinrichtung vervollständigt und das Flugzeug gestrichen werde, berichtete die Wirtschaftszeitung "Les Echos". Anschließend kehre es nach Toulouse zurück, um dort abschließende Tests zu absolvieren und später an die Kunden ausgeliefert zu werden. Über die Verlegung der Montage des A320 von Toulouse nach Hamburg sei noch keine Einigung erzielt worden.