Erfolgsfrau ohne Fortune - DER SPIEGEL
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FONDS Erfolgsfrau ohne Fortune

• aus DER SPIEGEL 3/2001
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In einer Werbekampagne präsentierte die Deutsche Bank sie als »die Frau, die Millionäre macht«. Doch kurz darauf, im Sommer 2000, verließ Elisabeth Weisenhorn die DWS, die Fondsgesellschaft der Bank, und machte sich mit ihrer Firma Weisenhorn & Partner selbständig. Mit ihren eigenen Fonds hat Deutschlands zuvor erfolgreichste Fondsmanagerin bislang freilich wenig Erfolg. So hat ihr »Weisenhorn Europa« seit Gründung 27 Prozent verloren. Ähnlich schlecht steht der DWS Neuer Markt Deutschland, den sie für ihren alten Arbeitgeber betreut: Der Fonds ist genauso stark gefallen wie der Index. Weisenhorn fehlten im Neuen Markt Detailkenntnisse bei kleineren Werten, kritisiert der Kölner Fondsspezialist Eckhard Sauren. Auch »Weisenhorn Amerika«, der nicht von Elisabeth, sondern von ihrem Bruder Johann Weisenhorn und Alexander Grasser gemanagt wird, stürzte in kurzer Zeit um über 20 Prozent nach unten. Chancen bestehen laut Sauren aber für den »Weisenhorn Europa«, der vor allem in große und mittelgroße deutsche Werte investiert - das Spezialgebiet der ehemaligen DWS-Managerin. Längerfristig werde dieser Fonds »zu den erfolgreichsten für europäische Aktien zählen«.

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