Ericsson Handy-Sparte könnte verkauft werden
Stockholm/Wien - Eine mögliche Veräußerung steht zur Debatte, falls der Bereich auch in der zweiten Hälfte des Jahres 2001 rote Zahlen schreibt, berichtet das österreichische "Wirtschaftsblatt".
Zunächst sollen aber im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen bei der Handy-Produktion massiv Kosten eingespart werden, sagte der Unternehmenssprecher von Ericsson Austria, Gerhard Gindl, der Zeitung.
Zwei Werke im Heimatland Schweden seien bereits auf die Gewinn bringendere Produktion der Netzwerkausstattung umgerüstet worden. Die Handy-Produktion selbst habe Ericsson nach Südostasien verlagert.
Geplant sind nach Angaben von Gindl auch Produktionsstandorte in Osteuropa. Eine komplette Einstellung der Handy-Produktion stehe aber zurzeit nicht zur Debatte.