Ericsson Verlust geringer als erwartet
Stockholm - Der schwedische Telefonausrüster machte im Frühjahr einen Verlust vor Steuern in Höhe von 4,9 Milliarden Kronen (umgerechnet 540 Millionen Euro), nach einem Gewinn von 670 Millionen Euro vor einem Jahr. Analysten hatten einen Verlust von 560 Millionen Euro erwartet.
Der Umsatz ging auf 6,18 Milliarden Euro von zuvor 6,53 Milliarden Euro zurück und lag damit unter den Analystenschätzungen von 6,38 Milliarden Euro. Das Ziel einer Gewinnmarge im operativen Geschäft von zehn Prozent werde man im Gesamtjahr 2001 nicht erreichen können, teilte Ericsson mit.
Der Konzern senkte seine Prognose für den weltweiten Handyabsatz auf 430 bis 480 Millionen Stück. Aus Gründen der Kostensenkung kündigte der Konzern die Streichung von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen an. Zu einer Geschäftsprognose für das Gesamtjahr sei man auf Grund der derzeitigen Marktsituation nicht in der Lage. Im ersten Quartal sei der Auftragseingang um fünf Prozent gefallen.
Der Kurs der Ericsson-Aktie gab nach der Veröffentlichung im vorbörslichen Handel auf Instinet zunächst um knapp neun Prozent nach.