Ericssons Comeback: Erster Millionengewinn nach Jahren der Krise - DER SPIEGEL
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Ericssons Comeback Erster Millionengewinn nach Jahren der Krise

Nach 30 Monaten der Abschreibungen, Verluste und Rationalisierungen findet auch Ericsson aus der Tech-Krise heraus. Sogar die Folgen Dollarschwäche konnte der schwedische Handy-Konzern wegstecken.
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Stockholm - Um üppige 19 Prozent ist der Umsatz des schwedischen Netzausrüsters und Handy-Herstellers im Gesamtjahr 2003 gefallen - Grund war auch der Kursrutsch des Dollars. Dieser Rückgang aber war Analysten weniger wichtig als eine andere Zahlen, die Ericsson   am Freitag bekannt gab: Nach zehn Verlustquartalen konnten die Schweden Ende 2003 wieder Nettoprofite erzielen.

In den letzten drei Monaten 2003 betrug das um Sonderfaktoren bereinigte Ergebnis 5,5 Milliarden Kronen (fast 600 Millionen Euro) - nach einem Minus von 2,1 Milliarden im Vergleichsquartal 2002. Analysten hatten mit einem deutlich niedrigen Ergebnis gerechnet. Netto blieb im Quartal immerhin ein Gewinn von 142 Millionen Kronen (15,44 Millionen Euro)

Trotzdem keine Dividende

Konzernchef Carl-Henric Svanberg erklärte, der Markt für Mobilfunknetze habe sich im vergangenen Jahr "definitiv stabilisiert". 2004 werde sich die Bereitschaft der Netzbetreiber zu Investitionen erhöhen. Dann werde auch der Umsatz wieder leicht erhöhen können.

Die Ericsson-Aktie hat sich am im vorbörslichen Handel stark verteuert. Der Kurs stieg um rund sechs Prozent auf 18,30 Kronen. Außer diesen Kurssteigerungen haben die Aktionäre erst einmal nichts von der Profitwende. Wie 2002 will Ericsson für das vergangene Jahr keine Dividende zahlen.