Erstes Quartal Air Berlin mit höherem Verlust
Berlin - Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin hat im ersten Quartal ihren Umsatz gesteigert, ist aber tiefer in die Verlustzone gerutscht.
Das Netto-Ergebnis im ersten Quartal liege bei Minus 88,4 Millionen Euro (Vorjahr: Minus 59,6 Millionen Euro), teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Der Konzernumsatz sei jedoch trotz einer ungünstigen Branchenkonjunktur und des fehlenden Osterreiseverkehrs, der in diesem Jahr in das zweite Quartal fällt, gestiegen. Er lag mit 661,2 Millionen Euro um 1,2 Prozent höher als im Vorjahr.
Beim operativen Ergebnis vor Abschreibungen und Leasingaufwand wurden 27,1 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vorjahresquartal hatten hier noch 40,3 Millionen Euro zu Buche gestanden. Air Berlin machte höhere Aufwendungen für Kerosin für das schlechtere Abschneiden verantwortlich. Das Ebit lag bei Minus 87,3 Millionen Euro nach Minus 68,6 Millionen Euro im Vergleichsquartal.