Esser: Vivendi ist nicht der "Weiße Ritter" - DER SPIEGEL
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Esser Vivendi ist nicht der "Weiße Ritter"

Die Verbindungspläne von Mannesmann und Vivendi sind nach Angaben von Mannesmann-Chef Klaus Esser nicht gegen Vodafone AirTouch gerichtet. Vor Investoren erklärte er, er werde kein Unternehmen als "Weißen Ritter" gegen den Kontrahenten im Übernahmestreit in Position bringen.
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Paris/Düsseldorf - Paris/Düsseldorf - Esser sicherte den Investoren erneut eine faire Haltung im Übernahmekampf mit Vodafone AirTouch zu. Er werde keine Vereinbarungen mit anderen Telekom-Unternehmen benutzen, um Vodafone abzublocken, berichtet die "Financial Times". Bei einem Aktionärstreffen am Dienstag in London habe Esser zugesagt, die Anteilseigner erhielten die Chance, eigenständig über das Angebot zu entscheiden. Er werde die Aktionäre nicht mit vollendeten Tatsachen konfrontieren.

Mannesmann-Sprecher Manfred Söhnlein betonte, die Gespräche mit Vivendi hätten nichts mit der augenblicklichen Situation um Vodafone zu tun. Mannesmann und der französische Konzern seien bereits Partner bei Cegetel. An der Mobilfunktocher von Vivendi ist Mannesmann mit 15 Prozent beteiligt.

Söhnlein widersprach Spekulationen, Mannesmann verhandle über die Übernahme der Mehrheit bei Cegetel. Der "Veränderung der Besitzverhältnisse" bei Frankreichs zweitgrößtem Mobilfunkbetreiber sei "nicht Gegenstand" der Gespräche, sagte er.