Euro-Einführung: Zypern und Malta nehmen erste Hürde - DER SPIEGEL
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Euro-Einführung Zypern und Malta nehmen erste Hürde

In vielen kleinen Schritten zur neuen Währung: Das Europäische Parlament hat der Einführung des Euro in Zypern und Malta zugestimmt. Ab 2008 sollen sie mit dem europäischen Geld zahlen können - wenn die Staats- und Regierungschefs noch zustimmen.
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Straßburg/Nikosia - Die Abgeordneten votierten heute in Straßburg mit deutlicher Mehrheit für eine Vorlage, die die Einführung des Euro in beiden Ländern ab 1. Januar 2008 vorsieht. Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen dann an diesem Donnerstag die Aufnahme beider Länder in die Euro-Zone billigen. Die endgültigen Umtauschkurse für das zyprische Pfund und die maltesische Lira werden die EU-Finanzminister dann Anfang Juli festlegen. Damit wird die Eurozone auf 15 Länder erweitert. "Die Entscheidung des Europäischen Parlamentes ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte Zyperns", sagte der zyprische Präsident Tassos Papadopoulos im Fernsehen der Mittelmeerinsel.

Nach Einschätzung der EU-Kommission ist es beiden Ländern gelungen, die notwendigen Maastricht-Bedingungen hinsichtlich ihrer Haushaltsdefizite, Währungsstabilität und der Konvergenz der Zinssätze zu erfüllen. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) unterstützt das Vorhaben. Durch den Beitritt zur Eurozone erhoffen sich Zypern und Malta, den Tourismus und ausländische Investitionen in ihren Ländern zu fördern.

sam/dpa