Euro: EZB-Intervention treibt Kurs in die Höhe - DER SPIEGEL
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Euro EZB-Intervention treibt Kurs in die Höhe

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erneut zu Gunsten des schwachen Euro interveniert. Der Euro-Kurs sprang daraufhin kurzzeitig bis auf 88 US-Cent.
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Frankfurt am Main - Der Kurssprung war allerdings nur von kurzer Dauer. Nach kurzer Zeit notierte der Euro wieder bei Kursen um 0,870 Dollar.

Die Notenbank begründete den Eingriff erneut mit Sorgen um die negativen Folgen des niedrigen Euro-Kurses für die Weltwirtschaft sowie für die Preisstabilität in Europa. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Intervention schoss der Euro-Kurs in die Höhe. Von knapp 0,865 Dollar sprang die Notierung der Gemeinschaftswährung auf 0,88 Dollar.

Die EZB hat nach eigenen Angaben ohne die Unterstützung der Notenbanken der USA oder Japans am Devisenmarkt interveniert. Ein EZB-Sprecher sagte, die Intervention sei von der EZB und von anderen Notenbanken der Euro-Zone ausgeführt worden. Die anderen G-7-Staaten seien von dem Eingreifen der Zentralbank informiert worden.

Der französische Finanzminister Laurent Fabius bestätigte am Vormittag ebenfalls die Intervention zu Gunsten des Euro. Unterdessen teilte die Bank of England mit, weder sie noch das britische Finanzministerium seien an der Devisenmarktintervention beteiligt gewesen.