Euro: Zentralbank interveniert erneut - DER SPIEGEL
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Euro Zentralbank interveniert erneut

Die Europäische Zentralbank hat zum vierten Mal innerhalb einer Woche für den Euro interveniert. Der Kurs der Gemeinschaftswährung erholte sich danach leicht.
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Frankfurt/Main - Ein Sprecher der Europäischen Zentralbank (EZB) bestätigte am Nachmittag, dass die EZB wie schon am Montag und am Freitag eingegriffen habe, um die Gemeinschaftswährung zu stützen. Anders als bei der ersten Intervention Ende September beteiligte sich die US-Notenbank auch diesmal nicht an der Aktion.

Grund für das erneute Eingreifen seien Befürchtungen über Auswirkungen des schwachen Euro-Kurses auf die Weltwirtschaft und die Preisstabilität, erklärte der Sprecher. Nach der Intervention sprang der Euro von gut 0,855 auf mehr als 0,861 Dollar. Zuvor hatte die EZB am Mittag den Referenzkurs des Euro auf 0,8531 Dollar festgesetzt.

Bundesbankpräsident Ernst Welteke hatte der "Berliner Zeitung" gesagt, die bisherigen Interventionen für den Euro sollten mögliche Inflationsängste im Keim ersticken. Die jüngsten Eingriffe der Europäischen Zentralbank für die Gemeinschaftswährung bezeichnete er als "wichtiges psychologisches Signal an die Märkte, aber auch an die Bürger".