Europa-Computer
Der Europäische Computer-Verbund nimmt Gestalt an. Bereits im Februar dieses Jahres hatten Heinz Gumin, im Siemens-Vorstand zuständig für den Bereich elektronische Datenverarbeitung, und Michel Barré, Präsident des französischen Computerkonzerns Compagnie internationale pour l'informatique (CII), eine Grundsatzvereinbarung über ihre Zusammenarbeit unterzeichnet. Seither laufen Verhandlungen der beiden Partner mit dem holländischen Philips-Konzern, der ebenfalls in das Bündnis gegen den amerikanischen Branchenriesen IBM einbezogen werden soll. Die Techniker der drei europäischen Firmen basteln vor allem an der Frage herum, wie sie ihre Bauprogramme aufeinander abstimmen können. Ziel ist ein »Europa-Computer«, der Mitte der siebziger Jahre den Denkmaschinen von IBM Paroli bieten soll.