Neue Euro-Banknoten: Europaabgeordneter fordert Geldscheine mit Biontech-Gründern - DER SPIEGEL
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Neue Euro-Banknoten Europaabgeordneter fordert Geldscheine mit Biontech-Gründern

Die Europäische Zentralbank denkt über neue Geldscheine nach. Ein Vorschlag dazu kommt aus dem EU-Parlament: Die Impfstoffforscher Özlem Türeci und Uğur Şahin sollten auf den Banknoten abgebildet werden.
»Ihr Lebensweg ist eine beeindruckende Geschichte«: Özlem Türeci (l.) und Uğur Şahin
»Ihr Lebensweg ist eine beeindruckende Geschichte«: Özlem Türeci (l.) und Uğur Şahin

»Ihr Lebensweg ist eine beeindruckende Geschichte«: Özlem Türeci (l.) und Uğur Şahin

Foto: Federico Gambarini / picture alliance / dpa

Uğur Şahin und Özlem Türeci, Gründer des Impfstoffherstellers Biontech, sollen zukünftig als Motiv auf Geldscheinen der Europäischen Zentralbank (EZB) abgebildet werden. Das fordert der FDP-Europaabgeordnete Moritz Körner.

Auf den neuen Euro-Banknoten sollten wichtige europäische Persönlichkeiten gezeigt werden, sagte Körner der »Welt am Sonntag«  – und Şahin und Türeci gehörten definitiv dazu. Ihre Arbeit habe Millionen Europäern das Leben gerettet: »Ihr Lebensweg ist eine beeindruckende Geschichte über Integration, Aufstieg, Unternehmertum, wissenschaftliche Exzellenz und das Potenzial einer offenen Einwanderungsgesellschaft.«

Dem Mainzer Impfstoffhersteller Biontech war es im Zuge der Coronapandemie in relativ kurzer Zeit gelungen, einen auf der sogenannten mRNA-Technik basierenden Impfstoff gegen Covid-19 zu entwickeln und mit abgeschlossenen Studien bis zur Zulassung zu bringen.

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20 Jahre nach Einführung des Euro-Bargeldes stößt die Europäische Zentralbank einen Prozess zur Neugestaltung der Scheine an. Die Bevölkerung soll dabei ausführlich beteiligt werden, unter anderem sollen Meinungsforscher die Gestaltungswünsche in den EU-Staaten ermitteln.

Bis es tatsächlich überarbeitete Scheine gibt, wird es aber noch mehrere Jahre dauern: Der EZB-Rat soll 2024 über die Herstellung neuer Banknoten entscheiden und auch darüber, wann sie in Umlauf gebracht werden könnten.

him/dpa