Europäische Börsen: Händler geschockt - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Europäische Börsen Händler geschockt

Die europäischen Börsen befinden sich nach dem Terror-Anschlag in den USA im freien Fall. Viele Investoren betrachten Gold als die letzte sichere Anlageform - der Goldpreis steigt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

New York/Frankfurt am Main/London/Zürich - Die London Stock Exchange wurde evakuiert, der Handel aber fortgesetzt. Wie ein Sprecher der LSE sagte, gibt es bislang keine Überlegung, den Handel auszusetzen. Es handele sich dabei um eine Vorsichtsmaßnahme.

Auch an den anderen Börsen in Europa gingen die Kurse auf Talfahrt. In Paris verlor der Aktienindex Cac 40 bis 15.45 Uhr über 200 Punkte oder fast fünf Prozent und wurde mit nur noch knapp 4.170 Punkten notiert. In Brüssel ging es mehr als vier Prozent nach unten. Der Handel in Lissabon wurde ausgesetzt.

Auch an der Schweizer Börse SWX gingen die Kurse in den freien Fall über. Der SMI fiel unter die Marke vom 6000 Punkten, und war um 15.50 Uhr noch bei 5811 Zählern, was gegenüber dem Vortagesschluss einem Einbruch von 5,2 Prozent entsprach. Ein Händler führte die fallenden Aktienpreise unter anderem auf die Ungewissheit zurück, nachdem die New Yorker Börse aus Sicherheitsgründen evakuiert werden musste.

Einzig der Goldpreis ging in die Höhe. Der Preis des gelben Metalls stieg seit der ersten Attacke eines Flugzeugs auf das World Trade Center sukzessive. Mit 287,50 Dollar je Feinunze wird der höchste Kurs des Jahres erreicht. Am Montag schloss das gelbe Metall in Zürich mit 273.30 Dollar.

Mehr lesen über