Europhorie: Snow peitscht den Dollar runter - DER SPIEGEL
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Europhorie Snow peitscht den Dollar runter

Der Wertverlust des Dollar scheint kaum mehr aufzuhalten und fast scheint es, als legt es die US-Regierung darauf an. Mit einer kleinen Randbemerkung gab US-Finanzminister John Snow der Talfahrt jetzt neuen Schwung.
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Frankfurt am Main - Der Euro hat zu Wochenbeginn die Marke von 1,16 Dollar genommen. Die europäische Gemeinschaftswährung notierte am Montagvormittag gegen zehn Uhr bei 1,1611 Dollar. Die US-Währung zeigte sich auch gegenüber dem japanischen Yen schwächer.

Marktbeobachter wiesen in diesem Zusammenhang auf Aussagen von US-Finanzminister John Snow vom Wochenende hin. Dieser hatte erklärt, ein schwächerer Dollar könnte den US-Exporten helfen.

Snows Bemerkung habe einen enorm wichtigen psychologischen Effekt gehabt, sagte Hans Redeker, Chef der Devisen-Abteilung bei der französischen Bank BNP Paribas. "Sie bietet den Investoren aber lediglich den Anlass zum Verkaufen. Der eigentliche Grund aber dürfte darin liegen, dass die Fundamentaldaten weiterhin deutlich gegen den Dollar sprechen."